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Autokredit

Bei einem Autokredit handelt es sich um eine zweckgebundene Finanzierung. Das bedeutet, dass der Kredit ausschließlich zu einem bestimmten Zweck verwendet werden kann. Was zunächst wie eine Einschränkung wirkt, hat allerdings Vorteile für beide Seiten, für Banken und Autokäufer! Nutzen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Online-Vergleich!

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Lesen Sie hier:

  • Was ist der Vorteil eines Autokredits?
  • Wieviel müssen Sie verdienen, um einen Autokredit zu bekommen?
  • Welche weiteren Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Was ist ein Autokredit?

Autokredite sind auch als Fahrzeugkredite bekannt. Teilweise werden sie auch als „Darlehen für Autos und Motorräder“ bezeichnet. Es handelt sich um zweckgebundene Kredite. Dies bedeutet, Sie dürfen den Darlehensbetrag lediglich dazu einsetzen, um das Fahrzeug zu finanzieren. Dies müssen Sie nachweisen. Es ist beispielsweise nicht zulässig, einen Teil des Kredits für einen Urlaub zu zweckentfremden.

Der Vorteil eines zweckgebundenen Kredits

Zweckgebundene Kredite sind durchschnittlich zinsgünstiger als verwendungsfreie Darlehen, die auch als „Privatkredite“ bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass mit dem Kreditbetrag ein konkreter Gegenwert gegen das Darlehen erworben wird, der als Sicherheit fungiert. Als Beispiel: Bei einem Autokredit steht der Wagen gegen die Finanzierung. Gängige Auflage ist es deshalb, dass Sie den Fahrzeugbrief als Sicherheit bis zur Tilgung des Darlehens beim Geldgeber einreichen müssen.

Theoretisch wäre es deshalb zwar möglich, ein Fahrzeug mit einem verwendungsfreien Privatkredit zu finanzieren. Es ist nur nicht sinnvoll, weil Sie zuviel bezahlen würden.

Wo kann man einen Autokredit bekommen?

Gängig gibt es zwei Geldgeber, bei denen Sie eine Autofinanzierung erhalten können:

  • Banken
  • Autobanken

Möglicherweise fehlen Ihnen in dieser Auflistung noch die Händler vor Ort. Tatsächlich arbeiten aber die meisten Autohäuser mit den Autobanken zusammen und offerieren deren Darlehen. Bei Vertragshändler ist dies praktisch immer der Fall. Freie Händler suchen sich häufig Finanzierungspartner unter den Banken.

Die Vorteile eines Autokredits von einer Bank

FahrzeugkreditFast alle Banken offerieren Fahrzeugdarlehen. Sie haben deshalb eine größere Auswahl und können problemlos verschiedene Angebote miteinander vergleichen. Zudem steht es Ihnen frei, was für ein Fahrzeug Sie finanzieren möchten. Bei einer Autobank sind Sie an ein Modell eines Herstellers gebunden, das zum Mutterkonzern gehört. Viele Händler räumen überdies großzügige Barzahler-Rabatte ein. Diese können Sie mit einem Autokredit einer Bank in Anspruch nehmen, weil dieser auch in entsprechender Weise ausgezahlt wird.

Normale Banken sind zudem großzügiger in der Frage, in welchem Zustand das Fahrzeug sein muss, das Sie finanzieren möchten. Möglich ist es beispielsweise auch, das Darlehen dafür einzusetzen, sehr günstige Gebrauchtwagen von Privatpersonen zu erwerben. Zudem verlangen normale Banken in der Regel nicht, dass Sie eine Anzahlung leisten können müssen. Bei Autobanken gehört dies zu den Standardbedingungen.

Die Vorteile eines Fahrzeugdarlehens von einer Autobank

Autobanken sind Tochter-Unternehmen der Konzerne, die sie bereits im Namen tragen. Die VW Bank gehört beispielsweise zu Volkswagen. Die Konzerne subventionieren die Kredite dieser Geldhäuser, um ihren eigenen Umsatz anzukurbeln. Entsprechend günstig fallen die Konditionen der Darlehen aus. Wenn Sie beispielsweise einen Neuwagen von Mercedes, Nissan oder BMW kaufen möchten, bieten deshalb fast immer die Autobanken die günstigen Modelle an.

Ballonkredit / Drei-Wege-Finanzierung

Autobanken sind zudem offen für alternative Finanzierungsmodelle neben dem klassischen Ratenkredit. Besonders bekannt ist die Schlussraten-Finanzierung bzw. der sogenannte „Ballonkredit“. Hierbei müssen Sie (in der Regel) nur die Hälfte des Darlehens über die regulären Raten bezahlen. Der Restbetrag bleibt für die Schlussrate. Die Höhe der regulären Rate ist entsprechend geringer, was es erleichtert, auch ein teures Fahrzeug zu finanzieren.

Für die Ablösung der Schlussrate besitzen Sie in der Regel drei Möglichkeiten, weshalb einige Autobanken auch von einer „Drei-Wege-Finanzierung“ sprechen: Sie können das Fahrzeug erstens zurückgeben, zweitens eine Anschlussfinanzierung bekommen oder drittens die Rate aus Eigenmitteln bezahlen. Dieses Modell lohnt sich beispielsweise, wenn Sie jährlich einen Bonus bekommen, den Sie für die Schlussrate zurücklegen können.

Welche Voraussetzungen müssen Sie für einen Autokredit erfüllen?

Die Voraussetzungen für einen Autokredit ähneln denen, die Sie für jedes Ratendarlehen erfüllen müssen. Erstens müssen Sie ein regelmäßiges Einkommen vorweisen. Die meisten Banken verlangen, dass sie wenigstens seit zwölf Monaten fest angestellt sind. Bei Autobanken sind auch Selbständige und Freiberufler willkommen. In der Regel müssen diese mindestens seit drei Jahren ihre Tätigkeit ausüben.

Sie müssen überdies ein qualifiziertes Einkommen nachweisen. Dies bedeutet, dass Sie so viel verdienen müssen, dass Sie sich die Rate problemlos leisten können. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich mit einem Bürgen als Kreditsicherheit behelfen, der über ein entsprechendes Einkommen verfügt.

In der Regel legen alle Geldgeber zudem wert darauf, dass Sie keinen negativen Eintrag in der Schufa haben. Autobanken sind diesbezüglich erfahrungsgemäß aber etwas großzügiger als normale Geldhäuser. Über Kreditvermittler und mit einem Bürgen können Sie aber auch eine Fahrzeugfinanzierung mit einer problematischen Schufa finden.

Wie viel muss man für einen Autokredit verdienen?

Der Grundbetrag, um einen Kredit (ohne die Unterstützung eines Bürgen) bekommen zu können, ist die gesetzliche Pfändungsfreigrenze. Diese liegt bei einem monatlichen Nettolohn von 1140 Euro (Stand: 2018). Wer weniger verdient, scheidet aus. Wer mehr verdient, kommt in Frage.

Banken kalkulieren dann in der Regel so: Von Ihrem Gehalt werden all Ihre monatlichen Aufwendungen sowie die Kreditrate abgezogen. Die Aufwendungen umfassen nicht nur die regelmäßigen Ausgaben, sondern beispielsweise auch Sparbeiträge. Als Ergebnis sollten je nach Geldgeber mindestens 50 bis 100 Euro stehenbleiben. Ist dies der Fall, können Sie einen Autokredit (oder jedes andere Ratendarlehen) erhalten. Wenn Sie bereits andere laufende Finanzierungen haben, müssen Sie die Raten unter den Ausgaben berücksichtigen.

Was wird für einen Autokredit geprüft?

Immer werden Ihre Einkünfte geprüft. Sie müssen entsprechende Nachweise erbringen. Zumeist sind dies die letzten drei Gehaltszettel sowie eine Kopie des Arbeitsvertrags. Bei Selbständigen werden gängig die letzten drei Einkommensteuerbescheide sowie eine aktuelle BWA verlangt.

Praktisch alle Geldgeber halten sich zudem das Recht zurück, auch Kontoauszüge der letzten drei bis sechs (in Einzelfällen: bis zwölf) Monate zu verlangen. Zumeist verlangen die Banken die Kontoauszüge aber nur dann, wenn Zweifel an Ihrer Kreditwürdigkeit (Bonität) bestehen. Dies kann beispielsweise durch ein schwaches Schufa Scoring der Fall, das wie erwähnt ebenfalls herangezogen wird.

Nachweisen müssen Sie zudem, dass Sie den Autokredit wie angegeben verwendet haben. Dies kann beispielsweise durch eine Kopie des Kaufvertrags geschehen. Bei einer Autobank entfällt diese Pflicht zumeist, da der Händler den Verkauf direkt ans Geldhaus meldet.

Wie schnell wird ein Autokredit vergeben?

Autofinanzierungen werden in der Regel sehr schnell vergeben. Die meisten Autobanken können innerhalb von Stunden ein verbindliches Angebot machen. Normale Banken arbeiten ähnlich schnell, wenn Sie das Darlehen online beantragen. Wie schnell Sie das Geld schließlich auf dem Konto haben, hängt aber auch von Ihnen ab. Der Darlehensantrag können schließlich erst dann final bearbeitet werden, wenn Sie alle Unterlagen eingereicht und sich legitimiert (d. h. ausgewiesen) haben.